Für Öffentlichkeit in Heiligendamm






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Aktuell:
Haben Sie der Teileinziehung der Promenade widersprochen und Post vom Landrat bekommen?

Hier ist das Dokument für die Widerspruchs-Begündung






3 aktuelle Wegekarten:
Die Perlenkette wird abgerissen und die Wege gesperrt ...

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23. November 2006: Die Bürgerinitiative fragt nach:

Wieviele Arbeitsplätze sind in Heiligendamm geschaffen worden?
Axel Thiessenhusen hat für die Bürgerinitiative nachgefragt bei unterschiedlichsten Stellen in Politik und Wirtschaft. Zumindest hat er es versucht. Die Fragestellung lautete:
»... bitte geben Sie mir eine Auskunft darüber, wieviele Arbeitsplätze in Heiligendamm durch das Kempinski-Grand-Hotel neu geschaffen worden sind. Die kursierenden Zahlen sind sehr widersprüchlich. Deshalb bitte ich Sie um die Offenlegung folgender Zahlen: Vollzeitarbeitsplätze, Geringfügig Beschäftigte ...«

Arbeitsagentur Rostock: »...wie telefonisch besprochen, bestätige ich Ihnen, dass die Angabe konkreter Beschäftigungszahlen von Arbeitgebern aus Gründen des Datenschutzes nicht möglich ist ...«

Was wird aus den Häusern der Perlenkette?
Auch hier wurde nachgefragt beim Landesamt für Kultur und Denkmalpflege, welches aber an die Stadt Bad Doberan weiterverwies.

Eine Anfrage vom 23.11.2006 beim Bürgermeister Hartmut Polzin brachte jetzt nach fast 8 Wochen eine Antwort (am 18.01.2007-Auszug): »Die Sanierung der Villen der Perlenkette war laut den ursprünglichen Investitionsplanungen des Eigentümers bereits vorgesehen. Wobei es ganz konkrete abschließende Daten einer Sanierungsfertigstellung nicht gab. Es ist vorgesehen, diese Häuser so umzubauen, dass sie Hotelwohnungen enthalten. Diese sollen in einem Hotel zusammengefasst werden«.



Freitag, 25. Januar: Widersprechen Sie der Einziehung der Prof.-Dr.-Vogel-Str. bis zum 02. Februar 2007
Diese Straße führt direkt hinter der Perlenkette entlang und ist die einzig verbliebene Möglichkeit, die Perlenkette und das Ensemble außerhalb der Promenade zu besichtigen. Ein Teil ist unserer Auffassung nach jetzt schon widerrechtlich eingezäunt. Ist sie erst vollständig eingezogen, ist das historische Heiligendamm vollständig gesperrt.
Texte und Hinweise finden Sie hierWegeplan



Mittwoch, 8. November: Antwort des Ministers für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern zur Thematik Sperrung »Kleiner Wohld«

Auszug aus dem Schreiben der Bürgerbeauftragten des Landes an
Gerda von Hof:

» ... In meinem Schreiben an den Minister habe ich darauf hingewiesen, dass jeglicher Wald im Sinne des Landeswaldgesetzes unabhängig vom Eigentum zum Zwecke der Erholung betreten werden darf (§28 Abs. 1 Landeswaldgesetz). Durch die Einzäunung des Waldes wird eine faktische Sperrung vollzogen, die nach meinem Dafürhalten gegen das Landeswaldgesetz verstößt.

Der Minister bewertet die Einzäunung des Waldes als eine Maßnahme zur »Besucherlenkung«. Der geschaffene Zaun soll keine Sperre darstellen, sondern lediglich »den Zugang zum Wald erschweren«. Der Minister verweist darauf, dass die Beachtung der Zäune im rechtlichen Sinne auf Freiwilligkeit beruht. Er teilt weiter mit, dass nicht ordnungswidrig handelt, wer über oder unter den Querstreben dieser Leiteinrichtung den Zaun passiert und den Wald betritt ...«



Mittwoch 9. August 2006: Promenade und Stichweg in Heiligendamm stehen auf dem Spiel

Von der Öffentlichkeit bisher unbeachtet hat die Stadt bei der Unteren Straßenbehörde die Teileinziehung der Promenade, und zwar westlich der Seebrücke einschließlich des dortigen Strandaufgangs, beantragt, so dass die Bewegungsfreiheit weiter eingeschränkt wird.

Zur Begründung wird die Schaffung einer Ruhezone für Hotelgäste angegeben, die angesichts der Entfernung des Hotels von der Promenade nicht wirklich nachvollziehbar ist. Wird erst das Stück Promenade zur Ruhezone erklärt, ist der nächste Schritt, die Sperrung der Seebrücke, da deren Besucher die auf der Promenade geschaffene Ruhezone des Hotel stören, absehbar.

Gegen die beabsichtigte Teileinziehung der Promenade können noch bis zum 21.08.2006 schriftlich oder mündlich Einwände bei der Stadtverwaltung erhoben werden:
einziehung.rtf

Wir rufen alle Bürger auf, von diesem demokratischen Recht Gebrauch zu machen, damit der unheilvollen Entwicklung, an deren Ende der von Herrn Jagdfeld gewünschte Zaun um Heiligendamm stehen wird, Einhalt geboten wird.

Wenn Sie ein Schreiben bekommen haben vom Landrat des Landkreises Bad Doberan, in dem Sie aufgefordert werden, Ihren Widerspruch zu begründen und bis 24. 01.2007 nachzureichen, laden Sie sich bitte folgendes Dokument herunter: Widerspruchsbegründung




Nach einer theaterreifen Inszenierung gibt Bürgermeister Polzin den Stichweg, der bisher als Alibi für die Wahrung der öffentlichen Interessen im Denkmalschutzgebiet Heiligendamm herhalten musste, auf.
Um sein Gesicht in der Stadtvertretung für einen entsprechenden Antrag nicht völlig zu verlieren, musste ein offener Brief der ECH, mit dem sie wieder einmal mit der Einstellung des Hotelbetriebes drohte, herhalten. Pech nur, dass der offene Brief erst nach der Erarbeitung der entsprechenden Beschlussvorlage des Bürgermeisters für die Stadtvertretung erschien.

Die Abkehr von diesem Stichweg, mit dem die Abschottung des Denkmalschutzgebietes vor der allgemeinen Öffentlichkeit besiegelt wird, verletzt nicht nur die Interessen der Patienten der Kurklinik, sondern auch viele Pensions- und Gewerbetreibende und Einwohner unserer Stadt. Welch ein Chaos mit den bisherigen Einschränkungen der Bewegungsfreiheit in Heiligendamm verbunden ist, bewiesen die letzten Sommertage sehr eindrücklich.
Der »gemeine« Urlauber soll aus Heiligendamm offensichtlich gänzlich vertrieben werden.

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