![]() |
| Schreiben Sie uns: post@proheiligendamm.de »Angesichts der schlechten Wirtschaftsdaten des Immobilien-Fonds Heiligendamm muss doch ernsthaft befürchtet werden, dass die Villen nicht wieder aufgebaut werden.« »Nur weil ich es mir leisten kann, hier ein paar Tage zu verbringen heißt das doch nicht, daß ich mit dem Rest der Welt nichts mehr zu tun haben möchte.« |
Pro & Contra (Meinungen) U.A. via Mail | 21.01.2007 Ich bin eigentlich ein leidenschaftlicher Heiligendamm-Kempinski-Fan, der Artikel (Welt am Sonntag 21.01.2007) hat mich jedoch geschockt. Angesichts der schlechten Wirtschaftsdaten des Immobilien-Fonds Heiligendamm muss doch ernsthaft befürchtet werden, dass die Villen nicht wieder aufgebaut werden. W.A. via Mail | 21.01.2007 Moin, moin, im August/September 2006 war ich in der Median-Klinik zur Reha. Die Klinik war TOP ! ! !. Wie die Kurgäste vom Kempinski behandelt wurden, spottet jeder Beschreibung. Erst nach langen Interventionen der Klinikleitung durften wir den (öffentlichen) Weg zum Strand über das Kempinski-Gelände wieder benutzen. Die Wachleute konnten nichts für diese Schikanen sie haben nur auf Anweisung der ECH gehandelt. Jetzt hatte ich einen Wellnes-Urlaub für eine Gruppe von 40 Personen zu planen. Zur Diskussion stand u.a. das Kempinski. Meine Meinung gab den Ausschlag: Wer seine Gäste so behandelt, muss nicht auch noch unterstützt werden. R.F. via Mail | 17.08.2006 Ich bin gerade zu Gast im Kempinski Heiligendamm und ich muß sagen, ich finde diesen Wunsch nach Sperrung der Promenade unsinnig. Nur weil ich es mir leisten kann, hier ein paar Tage zu verbringen heißt das doch nicht, daß ich mit dem Rest der Welt nichts mehr zu tun haben möchte. Im Gegenteil: Aus dem Fenster dem Treiben zuzuschauen, macht Spaß. Ein anderes Lieblingshotel von mir ist in San Sebastian, direkt in der Innenstadt, direkt an der Promenade. Ich vermisse hier Leben, das ist Problem. Geschäfte, Cafes usw. Wenn man hier noch die Wege sperrt, wirds noch toter. Michael S. via Mail | 17.08.2006 Immer wenn ich in der Nähe bin, habe ich bei Heiligendamm vorbeigesehen. Aber so langsam ärgere ich mich, wie unfähig manche Politiker sind und daß diese noch nicht einmal die einfachsten Hausaufgaben machen können. Wie kann man einem Hotel solche Zugeständnisse machen, daß z.B. im letzten Herbst Pauschalangebote bei Tchibo ( Berge& Meer ) anbiete. Für ein 5 Sterne Hotel bedeutet dies, daß die Auslastung "unterirdisch" ist und man Gäste zu jedem Preis benötigt. Zudem kann die Auslastung nicht besonders sein, daß zum einem zwar die Landschaft sehr schön ist, aber doch keine Wettergarantie gegeben werden kann. Und eben diese Klientel, die das Hotel ansprechen will, nicht bereit ist, das Hotel bei nicht so optimalen Wetter aufzusuchen. Dazu gibt es zuviele Alternativen. Es wäre klüger gewesen, sich zuerst die Auslastung des Hotels zu prüfen, bevor man solche Schritte einleitet. Ich habe bereits die Stadtverwaltung angefragt, wie man gedenkt, wenn das Aushängeschild Heiligendamm nicht mehr verfügbar ist, noch Touristen nach Bad Doberan zu ziehen. Da kann man gleich nach Kühlungsborn fahren. Aber bislang ist die Politik immer Interessengruppen in den Hintern gekrochen, aber diese haben in den seltensten Fälle das gehalten, was man versprochen hatte. Mal sehen, wann das Kempinski in Heiligendamm den Pächter wechselt. Lange kann es nicht mehr dauern. A.E. via Mail | 05.06.2006 Auf Ihrer Website findet sich unter dem Punkt "Aktuelles" der Hinweis auf eine Stadtvertreterversammlung am 5. Dezember (2005), bei der richtungweisende Entscheidungen anstünden. Mich würde ja schon interessieren, was dabei herausgekommen ist und wie es nun weitergeht. Denn bei allem Verständnis für die logisch nachvollziehbaren Interessen der Fundus-Gruppe: Eine vollständige Sperrung wie auf der Karte "Heiligendamm im Jahre 2006" prognostiziert wäre m. E. tatsächlich ein Skandal. Und zu der unter "Pro & Contra" verüffentlichten Mail eines gewissen "Felix" kann ich nur sagen: Mir ist nicht bekannt, dass für Robinson- oder Aldiana-Clubs irgendwo auf der Welt kulturell bedeutsame Ortschaften komplett "privatisiert" und eingezäunt worden wären. Man stelle sich ähnliches in Dubrovnik, Brighton oder von mir aus in Binz auf Rügen vor. In diesem(!) speziellen Zusammenhang wird der Hinweis auf Arbeitsplätze deshalb zum billigen Totschlags-Argument. Oder glaubt irgendwer ernsthaft daran, dass die Investoren den Laden dichtmachen - und die 50 Millionen öffentlicher Gelder zurückzahlen! -, wenn ihren immer weitergehenden Forderungen nicht nachgegeben wird? Ich war 2004 selbst einmal kurz in Heiligendamm, ohne mich mit den Hintergründen beschäftigt zu haben, und fand die Unzugänglichkeit bestimmter Teile schon damals lästig und unangenehm, als Kompromiss letztlich aber okay (abgesehen von der Sperrung des "Kleinen Wohld" samt "Internationalem Küstenrad- und -wanderweg" - ein schlechter Witz!). Weitergehende Abgrenzungsmaßnahmen empfände ich jedoch als modernes Raubrittertum. Und politisch Verantwortlichen, die sowas unterstützen, würde ich persönliche Profit-Motive unterstellen. Anders wären solche Entscheidungen für mich nicht erklärbar. Felix via Mail | 29.11.2005 Bin auf eure Homepage geraten - verstehe eure Diskussion nicht ganz! 1. An jedem anderen Ort der Welt, an dem Ferienclubs (z.B. Robinsons, Aldianas, Meds etc.) entstehen, entstehen zugleich abgegrenzte Areale, die der Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich sind. Warum können Menschen in Spanien, der Türkei oder andernorts, damit leben, nur Bad Doberaner nicht? 2. In M-V hängen 13% an ALU + SOZ - und jeder Arbeitsplatz ist doppelt wichtig. In Heiligendamm entstehen doch jetzt schon wohl 150 bis 300 Arbeitsplätze. Sind eure Zuordnungen und Ansatzpunkte noch richtig? Gruß Felix P.S.: Wenn man über eine Art Gewohnheitsrecht nachdenkt, so hat es doch ohnedies niemals richtig freien Zugang nach Heiligendamm gegeben - mit Ausnahme der anarchischen Trampelpfade zwischen dem faschistischen DDR-System und dem neokapitalistischen Investoren. Down to earth? OSTSEE-ZEITUNG.DE | Stadt und Land | 24.11.2005 Unverfroren gegen Interessen der Stadt Zu: Ausschuss stimmt für Kurgebiet. Weite Flächen Heiligendamms sollen gesperrt werden, OZ vom 23. November Es ist einfach nicht zu glauben: Bad Doberaner Stadtvertreter fordern Zäune, Mauern und Verbotsschilder, um die Doberaner/innen aus Heiligendamm wegzusperren. Hört, ihr Stadtvertreter: Kümmert euch um die Belange der Bürgerinnen und Bürger dieser edlen Stadt! Fühlt euch nicht durch die betriebswirtschaftliche Panikmache gewisser Hoteliers verpflichtet, dieses schäbige Lied der Schließung Heiligendamms im Gewand eines Kurkonzeptes zu singen! Hossa: Der Bürgermeister und diese Herren der Bürger-Ab-Wehr reiten nach dem Kammerhof-Desaster, der Rathausbauorgie und Kürzungen beim Kornhaus die Stadt weiter in Grund und Boden. Wir wollen hier in der Zeitung lesen, wie diese Stadtvertreter heißen, die jetzt und später ihre Hand für diese Unverfrorenheit gegen die Interessen der Stadt heben. Zurücktreten heißt das Gebot der Stunde. Ulrike Altenburger-Sticher und Andreas Sticher aus Berlin OSTSEE-ZEITUNG.DE | Stadt und Land | 24.11.2005 Bedenkenswerte Macht des Investors Zu: Ausschuss stimmt für Kurgebiet. Weite Flächen Heiligendamms sollen gesperrt werden, OZ vom 23. November Beim Lesen dieses Artikels in der OZ stellen sich mir zwei Fragen: Wie käuflich sind die Bad Doberaner Stadtvertreter? Wem nutzt ein abgesperrtes Kurgebiet? Mir ist kein abgesperrtes Kurgebiet in Deutschland bekannt. Sollen sich Kur- und Hotelgäste allen Ernstes durch Spaziergänger belästigt fühlen? Heiligendamm sollte doch für jeden Gast, der dort spazieren gehen, kuren oder übernachten möchte, dankbar sein. Es ist mehr als bedenklich, welche Macht die Entwicklungs-Compagnie Heiligendamm ausübt, aber noch bedenklicher sind Stadtvertreter, die solch einem Ansinnen zustimmen. Wurden zu DDR-Zeiten Häuser- und Straßenzeilen gesperrt, weil ein BRD-Politiker zu Gast war, war der Aufschrei in der Bevölkerung groß. Wo sind die kritischen Stimmen nun? Christiane Gooßens, Bonn OSTSEE-ZEITUNG.DE | Mittwoch, 16. November 2005 | Titelseite Kein Nutzen durch Sperrung Heiligendamm ist schön, das klassizistische Ensemble toll, das Kempinski Grand Hotel famos. Dennoch kommen nicht genug Gäste, damit das Fünf-Sterne-Haus Gewinn erzielt. Das mag am Umfeld liegen, das Gästen für einen langen Aufenthalt zu wenig bietet. Das mag damit zu tun haben, dass Hotels in den ersten Jahren oft Anlaufschwierigkeiten haben. Das mag 2004 auch an der langwierigen Havarie im Wellness-Bereich gelegen haben. Kaum einen Einfluss auf die Gästezahl hat es aber offenbar, ob die Wege im Hotelbereich offen sind. Vor eineinhalb Jahren wurden Zäune aufgestellt. An der wirtschaftlichen Situation des Hotels hat das nichts geändert. Die Sperrung der Wege hat daher keinen Nutzen. T. P. Schreiben Sie uns: post@proheiligendamm.de Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nicht alle Mails veröffentlichen können. Deshalb besteht auch kein Anspruch auf Publikation. Schreiben Sie uns bitte auch, ob wir Ihren Namen mitveröffentlichen können. |
||||
