Die Mitglieder der Bürgerinitiative sind zumeist Doberaner und Heiligendammer...
... dazu gehört
der Erhalt des darin festgeschriebenen öffentlichen
Wegenetzes ...
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»Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen«
Artikel 14 (2) des Grundgesetzes
Nach Jahren des Stillstandes und einer ungewissen Zukunft finden in Heiligendamm große und zumeist negative Veränderungen statt.
Im Sommer 2003 eröffnete das Kempinski Grand Hotel in den zum Teil originalen, aufwendig restaurierten, zum Teil neu erbauten Gebäuden in der »Weißen Stadt am Meer«. Die Hoffnungen auf einen positiven Impuls für die Stadt und die Region haben sich aber nicht erfüllt.
Die Bürgerinitiative für »Öffentlichkeit in Heiligendamm« begleitet die aktuellen und zukünftigen Vorhaben der EntwicklungsCompagnie
Heiligendamm (ECH) und versucht den Ort für die Menschen in seiner Schönheit zu erhalten und erlebbar zu machen.
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Die etwa 25 aktiven Mitglieder der Bürgerinitiative sind Doberaner, Heiligendammer und Rostocker für die der Ort und seine Umgebung z.T. seit Jahrzehnten zu ihrem Lebensmittelpunkt gehört.
Die Bürgerinitiative wünscht sich eine tolerante und entspannte Atmosphäre in Heiligendamm. Dazu hat sie folgende Ziele formuliert:
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Beschlüsse, die den Ort und die Öffentlichkeit betreffen, müssen auch öffentlich bekannt gemacht werden;
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Der zwischen der Stadt Bad Doberan und der ECH beschlossene Grundlagenvertrag muß eingehalten werden;
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Das im Grundlagenvertrag festgeschriebene öffentliche Wegenetz muß erhalten bleiben;
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Das historische Ensemble und somit das ästhetische Flair des Ortes muß erhalten und für alle Gäste des Ortes erlebbar bleiben.
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Das aktuelle Zeichen der
Bürgerinitiative, auch als
Aufkleber oder T-Shirt
erhältlich ...
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WAS WIR WOLLEN:
1.) Restaurierung und Erhalt des historischen Ensembles in seiner Gesamtheit
1.) Erhalt mindestens einer direkten öffentlichen Wegeanbindung zwischen Bahnhof und Seebrückenplatz.
2.) Öffnung des widerrechtlich gesperrten »Kleinen Wohldes« und des Internationalen Küstenwanderweges E9 in diesem Gebiet für die Öffentlichkeit
3.) Erhalt der öffentlichen Promenade in ihrer jetzigen Wegeführung mit Anbindung an den Küstenwanderweg E9
4.) Erhalt des öffentlichen Seebrückenvorplatzes mit Gedenkstein
Durch diese Maßnahmen könnte kurzfristig eine wesentliche Entspannung der Situation in Heiligendamm erreicht werden, welche dem Hotelbetrieb und den Doberanern und ihrer Gäste zugute kämen. Nur in einer toleranten und von gegenseitigem Respekt geprägten Atmosphäre werden sich Bad Doberan und sein Ortsteil Heiligendamm positiv entwickeln können.
WIE SIE UNS UNTERSTÜTZEN KÖNNEN:
Lassen Sie nicht zu, dass durch die Umsetzung der aktuellen Planungen die Absperrung Heiligenamms weiter vorangetrieben werden.
Sprechen Sie mit Ihren Stadtvertretern!
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In der jüngsten Zeit wurden die Mitglieder der Bürgerinitiative immer wieder öffentlich in die gedankliche Nähe von Ewiggestrigen und Wendeverlierern gerückt.
Aktive Kontakte zu Globalisierungsgegnern wurden und werden uns im Zusammenhang mit der Vorbereitung des G8-Gipfels immer wieder nachgesagt. In diesem Zusammenhang sei nochmals betont, dass unser Einsatz für den Ort und die Menschen Heiligendamms ausschließlich friedlich ist und wir uns von jeglicher Provokation und Aggressivität distanzieren.
Auch wenn Mitglieder der Bürgerinitiative Globalisierungstendenzen in unserer gesellschaftlichen Entwicklung ablehnen, hat das mit unserem hier beschriebenen Anliegen nichts zu tun. Es ist nicht Ziel der Bürgerinitiative, gegen Globalisierung vorzugehen, sondern eine Entwicklung in Heiligendamm und unserer Region zu befördern, welche von gegenseitiger Achtung und durch Nachhaltigkeit geprägt ist.
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